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Kalkdüngung mit Branntkalk

Kalkdüngung mit Branntkalk

Ausbringung von 230 t Branntkalk gemahlen in 34 Stunden

Die Kalkung von landwirtschaftlichen Flächen gilt seit jeher als die effektivste Maßnahme zur Regulierung des pH-Wertes und zur Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit im Boden (u. a. von Stickstoff, Phosphat und Schwefel). Auf diesem Weg liefert Kalk dem Boden die aktive Energie für Mehrertrag.

Im Rahmen einer besonderen Aufkalkungsaktion wurden im Sommer 2016 ca. 230 Tonnen unseres Branntkalk 80 – gemahlen – innerhalb von 34 Stunden auf eine Ackerfläche im Raum Homberg-Ohm ausgebracht. Dank der logistisch einwandfreien Koordination konnte der Kunde den Branntkalk im gewünschten Zeitfenster auf die Ackerflächen bringen und pünktlich mit der Saat von Raps beginnen.

OTTERBEIN Branntkalk 80 – gemahlen – ist mit dem DLG-Qualitätssiegel Premiumstufe ausgezeichnet. Mit dem DLG-Gütezeichen Premiumstufe werden nur Düngekalke aus natürlichen Lagerstätten (Kohlensaure Kalke, Branntkalke und Mischkalke) ausgezeichnet, die überdurchschnittliche Qualitäten nachgewiesen haben und ein höchstes Maß an Produktsicherheit gewährleisten.

 

Verwendete OTTERBEIN-Produkte:

 

Kalkdüngung

OTTERBEIN Branntkalk 80 gemahlen

Kalkdüngung

OTTERBEIN Branntkalk 80 gemahlen

Kalkdüngung

OTTERBEIN Branntkalk 80 gemahlen

  

Je nach Fruchtart empfiehlt die Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG) im Lauf eines Düngejahres verschiedene Zeiträume für die Kalkung:

Günstige Zeiträume für die Kalkdüngung / Quelle: Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG)

Die Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG) unterscheidet bei der Kalkdüngung folgende Kalkungsarten:1

  • Erhaltungskalkung

    Ersetzen der jährlichen Kalkverluste. Erhalt der optimalen pH-Klasse und der optimalen Struktur des Bodens.

  • Gesundungskalkung

    Aufkalkung in den empfohlenen pH-Bereich. Aufkalkung von versauerten Böden in den anzustrebenden pH-Bereich (pH-Klasse „C“), der vom Verband deutscher landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) festgelegt ist.

  • Stoppelkalkung

    Kalkung auf die Stoppel nach der Ernte im Sommer. Der Kalk wird direkt auf die Stoppel ausgebracht. Anschließend erfolgt in der Regel die Bodenbearbeitung, bei der der Kalk mit dem Boden vermischt wird.

  • Vorsaatkalkung

    Kalkung vor der Saat. Einige Pflanzenarten (z. B. Zuckerrüben, Kartoffeln oder Mais, aber auch etliche Gemüsearten) keimen und wachsen besser, wenn der Boden eine gute, optimale Struktur aufweist und sich in der Phase des Auflaufens schneller erwärmt.

  • Kopfkalkung

    Kalkung auf den "Kopf" der Pflanzen. Bei mehreren Pflanzenarten hat sich auch eine Kalkdüngung „auf den Kopf“ bewährt, wenn zuvor keine Vorsaatkalkung möglich war oder nach dem Auflaufen der Saat erkennbar wird, dass der pH-Wert des Bodens deutlich unter dem Zielbereich liegt.

 

Praxistips für die Kalkung zur Bodenverbesserung


1Quelle: www.naturkalk.de

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