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OTTERBEIN Miscanthus-Kalk im DW-Beitrag über nachhaltiges Bauen

Nachwachsende Rohstoffe: Miscanthus ist ein Supergras für alle Zwecke

Nachhaltige Baustoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung. Im aktuellen Beitrag der Deutschen Welle „Nachwachsende Rohstoffe: Miscanthus ist ein Supergras für alle Zwecke“ wird das große Potenzial von Miscanthus als nachwachsender Rohstoff für das Bauen anschaulich dargestellt.

Wir freuen uns besonders, dass unser OTTERBEIN Miscanthus-Kalk dabei als Praxisbeispiel für die Verwendung von Miscanthus im Bauwesen zu sehen ist. Der Beitrag zeigt eindrucksvoll, welche Chancen der nachwachsenden Rohstoffe für nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen bietet - und greift dabei auch die Forschungsarbeiten des Lehrstuhls von Prof. Pude (Universität Bonn) auf, die unsere Entwicklungen in diesem Bereich seit Jahren wissenschaftlich und praxisnah begleitet.

Weitere Informationen zu OTTERBEIN Miscanthus-Kalk finden Sie in unserem Produktflyer.

Nachwachsende Rohstoffe: Miscanthus ist ein Supergras für alle Zwecke

22.06.2026
Miscanthus x giganteus kommt mit höheren Temperaturen und Trockenheit zurecht. Es wächst schnell und wird trocken wie Stroh und sein Anbau ist einfach. Zudem kann man es zur Energiegewinnung nutzen oder für Baustoffe. #dwenvironment Kapitel: 0:00 Das „Supergras“ Miscanthus 0:31 Was Miscanthus x giganteus besonders macht 1:37 Vom Energiegras zum Baustoff 2:17 Warum Frankreich auf Miscanthus setzt 3:27 So wird Miscanthus angebaut und geerntet 4:25 Öffentliche Gebäude heizen und Kosten sparen 4:59 Wie Miscanthus das Grundwasser schützt 5:33 Vom Pflanzsubstrat zum Baustoff 7:01 Schutz vor Bodenerosion und Überschwemmungen 8:26 Könnten ähnliche Gräser auch in Afrika helfen? 9:03 Warum wächst in Europa so wenig Miscanthus? DW Deutsch Abonnieren: http://www.youtube.com/user/deutsch... Mehr Nachrichten unter: https://www.dw.com/de/ ►Instagram: https://www.instagram.com/dwnews/
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ZKW OTTERBEIN investiert in klimafreundliche Zementproduktion

Innovatives Großprojekt verbindet Klimaschutz, Energieeffizienz und langfristige Arbeitsplatzperspektiven

Großenlüder, 08.06.2026. Die Zement- und Kalkwerke (ZKW) OTTERBEIN setzen ein deutliches Zeichen für Klimaschutz, Energieeffizienz und die Zukunft ihres Standorts: Mit dem Investitionspaket ‹NovaCEM 2027› investiert das in fünfter Generation geführte Familienunternehmen rund 30 Millionen Euro in den weiteren zukunftsgerichteten Umbau seiner Produktionsprozesse. Gerade für energieintensive Industrien sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen derzeit herausfordernd. Umso bewusster stärkt OTTERBEIN mit dieser Großinvestition die langfristige Wettbewerbsfähigkeit, schafft Zukunftsperspektiven für die Arbeitsplätze am Standort und baut das Angebot nachhaltiger und leistungsfähiger Produkte für seine Kunden weiter aus.

Mit dem zukunftsweisenden Investitionsprojekt verfolgt OTTERBEIN das Ziel, neue klinkerreduzierte Zementsorten herzustellen, die bei gleichbleibend hoher Qualität einen um bis zu 60 % geringeren CO₂-Fußabdruck aufweisen als herkömmliche Portlandzemente. Zugleich erhöhen die eingesetzten Technologien die Energieeffizienz in der Zementproduktion, wodurch der Stromverbrauch des Werks um bis zu 20 % sinken soll.

Das Vorhaben zählt zu den bedeutendsten Investitionen in der 137-jährigen Unternehmensgeschichte und wird aufgrund der erheblichen Einsparpotenziale bei Energie und CO₂ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert. Mit dem kürzlich erfolgten Spatenstich ist der Startschuss für den zentralen Teil der Bauarbeiten gefallen: Das Herzstück des Projekts ist der Bau einer hochmodernen Vertikalmahlanlage der Firma LOESCHE, auf der künftig verschiedene Materialien für die Zementproduktion besonders energieschonend vermahlen werden. Zum Vorhaben gehören außerdem eine neue Siebanlage, eine Zementmischanlage, mehrere Silos und Förderanlagen für Lagerung und Transport der Materialien, begleitende Umbauten im Werk sowie eine KI-gestützte, vollautomatische Laborautomation, die Qualitätssicherung und Prozesssteuerung optimiert.

 

2 Projektbersicht NovaCEM 2027

 

„Diese Großinvestition markiert einen wegweisenden Meilenstein in der traditionsreichen Geschichte unseres Unternehmens“, erklären die OTTERBEIN-Geschäftsführer Dr. Christian W. Müller und Winfried Müller. „Das Investitionspaket ‹NovaCEM 2027› knüpft nahtlos an unser Leuchtturmprojekt ‹Eco-Plus 2023› an, das seit seiner Umsetzung außerordentliche Maßstäbe beim Umwelt- und Klimaschutz im Zementklinkerbrennbetrieb gesetzt hat. Nun erschließen wir darauf aufbauend gänzlich neue Möglichkeiten, klinkereffiziente Zementsorten mit geringem CO₂-Fußabdruck besonders energieeffizient herzustellen. So können wir unseren Kunden künftig noch nachhaltigere Produkte bei gleichbleibend hoher Qualität anbieten und zugleich langfristig hochwertige Industriearbeitsplätze am Standort sichern.“

Der Zeitplan ist ambitioniert: Die Bauarbeiten sollen gegen Ende des Jahres 2026 abgeschlossen werden, für 2027 ist die Inbetriebnahme der neuen Anlagen geplant. Die positiven Effekte der Investition werden damit schon bald spürbar. Dies lässt das Familienunternehmen mit seiner rund 140-köpfigen Belegschaft bei vollem Engagement für die anstehenden Aufgaben mit Zuversicht in die Zukunft blicken.

Bildunterschrift: Große Freude beim offiziellen Spatenstich: Die OTTERBEIN-Geschäftsführer Winfried Müller (4. v. links) und Dr. Christian W. Müller (5. v. rechts) sowie Werksleiter Dr. Tilman Scholten (5. v. links) geben gemeinsam mit den Projektverantwortlichen aus den beteiligten Unternehmensbereichen den Startschuss für das Investitionspaket ‹NovaCEM 2027›.

ÜBER OTTERBEIN

Die Zement- und Kalkwerke OTTERBEIN GmbH & Co. KG betreibt südöstlich des Ortsteils Müs der Gemeinde Großenlüder einen Kalksteintagebau. Der aus den Muschelkalk-Serien gewonnene Rohstoff wird von 140 Mitarbeitern/innen u.a. in Anlagen zum Brennen von Kalk, zum Herstellen von Zementen und zur Herstellung von Werktrockenmörtel sowie im Rahmen weiterer Verarbeitungsschritte veredelt. Als einzigartig integriertes Kalk-, Zement- und Mörtelwerk wird ein höchstmöglicher Grad der Nutzung und Veredlung der vor Ort gewonnen Kalksteinressourcen zu über 100 verschiedenen Qualitätsprodukten für unterschiedlichste Anwendungsfelder realisiert. Die Produkte werden u. a. im Bausektor, im ökologischen Hausbau, in der Denkmalpflege, in der Trinkwasseraufbereitung, Luftreinhaltung sowie in der Landwirtschaft eingesetzt – der Großteil wird in der Region abgesetzt. Das geplante Investitionsvorhaben fokussiert auf die Zementproduktionslinie bei OTTERBEIN.

Wir sind auf dem Hessentag 2026 in Fulda!

Großenlüder, 08.06.2026. Vom 12. bis 21. Juni 2026 ist Fulda Gastgeber des 63. Hessentags. Als größtes und ältestes Landesfest Deutschlands ist der Hessentag seit vielen Jahrzehnten ein bedeutendes Ereignis für Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und das Miteinander in Hessen.
Umso mehr freuen wir uns, als traditionsreiches Familienunternehmen mit mehr als 135 Jahren Unternehmensgeschichte Teil des Hessentags 2026 in Fulda zu sein.

Sie finden uns in der Straße der Wirtschaft, die sich über mehrere Bereiche des Festgeländes erstreckt. Unser Stand befindet sich in der Straße "Am Hopfengarten", Stand Nr. 43.

Seit Generationen stehen wir für Qualität, Verlässlichkeit und regionale Verbundenheit. Der Hessentag bietet eine schöne Gelegenheit für den persönlichen Austausch. Wir freuen uns darauf, mit Kunden, Partnern sowie allen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und Einblicke in unser Unternehmen, unsere Produkte und unsere Leistungen zu geben.

Wir freuen uns auf viele interessante Begegnungen - besuchen Sie uns auf dem Hessentag 2026 in Fulda!

Weitere Informationen zum Hessentag 2026 sowie das aktuelle Programm finden Sie HIER.

Umweltinnovationsprojekt erfolgreich abgeschlossen

Zukunftstechnologie senkt Emissionen und schont Ressourcen

Großenlüder-Müs, 11.05.2026. Mit der jüngst erfolgten Veröffentlichung des Projekt-Abschlussberichts wurde das im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) geförderte Demonstrationsvorhaben „HGF-SCR-Anlage“ der Zement- und Kalkwerke (ZKW) OTTERBEIN offiziell abgeschlossen. Die Ergebnisse zeigen: mit der innovativen Technologie werden Emissionsminderung und Ressourceneffizienz erfolgreich im Rahmen der Zementherstellung in Großenlüder-Müs verbunden – zugleich stärkt das Vorhaben den Industriestandort in der Region.

Vor etwa drei Jahren hatte ZKW OTTERBEIN mit dem Start des Investitionspakets „OTTERBEIN ZEMENT ECO-PLUS 2023“ angekündigt, neue Maßstäbe bei der nachhaltigen und umweltschonenden Zementproduktion am Standort in Großenlüder-Müs setzen zu wollen. Kern des Projekts war die weltweit erstmalige Umsetzung einer neuartigen Kombination aus Heißgasfilter (HGF) und nachgeschalteter katalytischer Abgasreinigung (SCR) im großtechnischen Maßstab (sog. „HGF-SCR-Anlage“) an der Zementdrehofenanlage bei OTTERBEIN.

Die innovative Anlage ist seit geraumer Zeit erfolgreich in Betrieb. Die Projektumsetzung wurde durch ein umfangreiches Messprogramm und durch das Umweltbundesamt (UBA) sowie weitere Fachexperten aus Ministerien, Behörden, Universitäten und Verbänden eng begleitet. Von bereits vor Projektbeginn geringen Emissionsniveaus am Standort unterhalb der jeweils geltenden Grenzwerte ausgehend, konnten die Emissionen durch die neue Anlagentechnik nochmals erheblich gesenkt werden:

  • weitergehende Minderung von Ammoniak (NH₃) um 85 %,
  • weitergehende Minderung von Stickoxid (NOₓ) um 17 % sowie
  • zusätzliche Minderung weiterer Emissionsgrößen, wie z. B. organische Emissionen.

Gemeinsam mit dem Anlagenlieferanten wurden zudem weitere Maßnahmen vereinbart, um die Leistungsfähigkeit der Anlagentechnik künftig noch weiter zu optimieren. „Der erfolgreiche Abschluss des Förderprojekts dokumentiert, dass die innovative Umwelttechnologie in unserer Produktion zuverlässig funktioniert und einen messbaren Beitrag leistet“, erklären die OTTERBEIN-Geschäftsführer Dr. Christian W. Müller und Winfried Müller. „Zugleich stärkt die erfolgreiche Umsetzung des zukunftsweisenden Vorhabens unseren Standort und sichert Arbeitsplätze in der Region.“

„Wir sind stolz auf die Leistung unseres Teams, das die neue Anlagentechnik erfolgreich in den Betrieb integriert und die erwarteten Verbesserungen zuverlässig erreicht hat“, sagt Werksleiter Dr. Tilman Scholten.

Die innovative Umwelttechnik bei OTTERBEIN gilt damit als richtungsweisendes Beispiel für emissionsarme und effiziente Produktionsprozesse in der Zementindustrie. Das seit 1889 bestehende Familienunternehmen wird auf dieser Basis den eingeschlagenen Weg hin zu einer nachhaltigen und zukunftsgerichteten Zementproduktion konsequent fortsetzen.

Bildunterschrift: Umweltinnovation im Einsatz - die Heißgasfilter-SCR-Anlage bei ZKW OTTERBEIN in Großenlüder-Müs

Weitere Informationen zum Projekt und zum Abschlussbericht sind online abrufbar: https://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte/verfahrens-und-anlagentechnische-demonstration-eines-neuartig-integrierten-heissgasfilter

ZKW Otterbein schickt Zementdrehofen auf die 44. Ofenreise

Startschuss für Bausaison 2026

Großenlüder-Müs, 27.03.2026. Mit der traditionellen Zündung des Zementdrehofens haben die Zement- und Kalkwerke (ZKW) OTTERBEIN Mitte März die 44. Ofenreise gestartet. Pünktlich zum Start von vielen Bauprojekten markiert die feierliche Ofenzündung, begleitet mit den besten Wünschen von Geschäfts- und Werksleitung sowie Mitarbeitenden, den Start in die neue Produktionssaison 2026 und steht für Kontinuität, Verlässlichkeit und Teamleistung.

Im Rahmen der rund neunwöchigen Revisionsarbeiten wurden die Produktionsanlagen umfassend instandgesetzt und gezielt weiterentwickelt. Der rund 42 Meter lange Drehofen, in dem Zementklinker bei Flammentemperaturen von bis zu 2.000 Grad Celsius gebrannt wird, stellt höchste Anforderungen an Technik und Material. Entsprechend wurden rund 100 Tonnen Feuerfestmaterial erneuert, um einen sicheren und stabilen Betrieb über die gesamte Ofenreise hinweg zu gewährleisten.

Neben den Arbeiten an der Ofenanlage wurden auch die Rohmehl- und Zementmahlanlagen akribisch instandgesetzt. Ergänzend dazu wurden gezielte Optimierungen der betrieblichen Abläufe zur weiteren Verbesserung der Prozessstabilität und zur Steigerung der Energieeffizienz realisiert. Begleitend wurden zudem vorbereitende Maßnahmen im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen am Standort durchgeführt.
„Mit der Ofenzündung schaffen wir die Grundlage für einen stabilen und nachhaltigen Anlagenbetrieb – und damit für eine leistungsfähige und verlässliche Versorgung unserer Kunden mit unseren hochwertigen Zementprodukten in der laufenden Bausaison.“, erklärt Geschäftsführer Dr. Christian W. Müller. „Unser Anspruch ist es, Qualität, Liefersicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit dauerhaft auf hohem Niveau zu gewährleisten.“, betont Geschäftsführer Winfried Müller.

„Mehr als 20.000 Arbeitsstunden wurden im Rahmen der diesjährigen Winterrevision geleistet. Die Arbeiten konnten dank hoher Sicherheitsstandards und großem Engagement aller Beteiligten sehr erfolgreich umgesetzt werden. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden und Partnerfirmen, die den straffen Terminplan mit großer Professionalität realisiert haben.“, so Werksleiter Dr. Tilman Scholten.

Bildunterschrift: Den Zementdrehofen auf die 44. Ofenreise geschickt: Dr. Christian W. Müller, Winfried Müller, Dr. Tilman Scholten und Mario Deuchert (v. rechts).

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