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Gemeinsame Pressemitteilung Gemeinde Großenlüder / Zement- und Kalkwerke OTTERBEIN

Arbeitsplätze und Rohstoffabbau sichern – Erschließung eines neuen Abbauabschnitts für die Zement- und Kalkwerke Otterbein

Seit 130 Jahren sind der Firmenname „Zement- und Kalkwerke Otterbein“ und die hochwertigen Firmenprodukte, d.h. Zemente, Kalke, Putze und Mörtel sowie mineralische Anstriche, bekannte Aushängeschilder für hohe Qualität aus dem Naturprodukt Kalkstein. Die derzeit in der benötigten Qualität nur noch begrenzt zur Verfügung stehende Abbaumenge hat das Unternehmen veranlasst, sich bereits heute verantwortungsvoll Gedanken über die Zukunft der Arbeitsplätze und der Rohstoffsicherung zu machen, ein weiteres Abbaugebiet zu prüfen und dabei in den Mittelpunkt der Überlegungen den Schutz

a) des Ortsteils Müs (Mensch, Gebäude, Umwelt und Natur)
b) und des Grundwassers

zu stellen. Eine Erweiterung ist notwendig, um die Produktion auf heutigem Niveau auch in Zukunft fortzusetzen, den Standort langfristig zu erhalten und damit die Rohstoffversorgung und -veredelung in der Region nachhaltig zu sichern. Die Firma Otterbein beschäftigt 120 Mitarbeiter und bietet jungen Menschen in neun Ausbildungsberufen eine Perspektive für den Berufseinstieg. Das Familienunternehmen ist am Standort fest verwurzelt und engagiert.

Es geht um ein ca. 6,5 ha großes, nord-westlich gelegenes Abbaugebiet, das auf der bereits bestehenden Tiefe des heutigen Abbaugebietes weitergeführt werden soll. Die Erweiterung ist in Richtung Nordwesten geplant, weil sich nur dort nachweislich verwertbare Rohstoffe befinden.

Hoch qualifizierte Fachbüros sowie national und international anerkannte Professoren und Experten arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, dieses Zukunftsprojekt im Sinne von Bürgern, Umwelt und Natur zu gestalten. Eine erste Information der Kommunalpolitik der Gemeinde Großenlüder zu dem Vorhaben fand bereits statt. Als wichtiger nächster Schritt ist vorgesehen, dass Unternehmensleitung und Gemeinde Großenlüder, vertreten durch den Bürgermeister Werner Dietrich, zeitnah alle Müser Bürger sowie interessierte Bürger aus angrenzenden Ortsteilen zu einer öffentlichen Bürgerinformation in das Bürgerhaus Müs einladen, um dort Rede und Antwort zu stehen. Das bereits heute durch den Regionalplan Nordhessen für die geplante Erweiterung vorgesehene Vorbehaltsgebiet für den weiteren Abbau von Kalkstein soll in einem förmlichen, öffentlichen Verfahren, an dem auch Behörden und Bürger beteiligt werden, in ein Vorranggebiet umgewandelt werden.

Die Einladung zur öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung im Bürgerhaus Müs wird rechtzeitig im Lüdertal Bote sowie über die Medien bekannt gegeben. Unternehmen und Gemeinde Großenlüder legen großen Wert auf eine größt- und bestmögliche Bürgerbeteiligung sowie Transparenz.

Gez.

Winfried Müller    Dr. Christian W. Müller                                        Werner Dietrich
Geschäftsführung ZKW OTTERBEIN                            Bürgermeister der Gemeinde Großenlüder

3./4. Juli 2019: OTTERBEIN auf den Öko-Feldtagen

Am 3. und 4. Juli 2019 finden die zweiten bundesweiten Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel, in Grebenstein statt. Sie sind der ideale Treffpunkt für alle Ökobauern und -bäuerinnen, solche, die es werden wollen und alle, die nach neuen Methoden für eine umweltfreundliche Landwirtschaft suchen. Die Öko-Feldtage zeigen, was die ökologische Landwirtschaft kann, wo sie steht und wie sie sich weiter entwickelt. Sie bieten eine einzigartige Mischung aus Praxis und Forschung im Pflanzenbau und in der Tierhaltung.

Auf den Öko-Feldtagen präsentieren wir unsere einzigartigen Naturkalkprodukte für die Landwirtschaft. Besuchen Sie uns auf unserem Messtand X8 - unser Messeteam freut sich auf Ihren Besuch!

Warum ist Kalk wichtig für eine nachhaltige Landwirtschaft? Kalkung auf Acker und Grünland ist unverzichtbar für ein gesundes Mikroklima im Boden. Regelmäßige Kalkung sichert und erhöht die Ernteerträge. OTTERBEIN Naturkalke unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle und bieten verschiedene Lösungen für die Kalkversorgung.

HIER gibt es weitere Informationen zu unseren OTTERBEIN-Systemlösungen für die Landwirtschaft.

Hochkarätige Vorträge vor 100 Teilnehmern aus ganz Deutschland in Müs

Hochkarätige Fachvorträge, ein intensiver Expertenaustausch und eine angenehme Atmosphäre – dies alles sind Garanten für erfolgreiche Veranstaltungen der Zement- und Kalkwerke Otterbein in Großenlüder. Zum Ersten Mal hatte die Geschäftsleitung zu einem „Otterbein-Naturkalk-Forum“ eingeladen.

Aufgrund der großen Resonanz mit rund 100 interessierten Kunden wurde die Veranstaltung im Bürgerhaus von Müs umgesetzt. Nach Begrüßung und Einführung durch den Geschäftsführer der Zement- und Kalkwerke Otterbein, Dipl.-Kfm. Winfried Müller übernahm Dr. Reinhard Müller von dem Deutschen Kalkverband die Moderation und begleitete durch den Vormittag. Im Hinblick auf die Herausforderungen der neuen EU-Düngeverordnung sind Effizienz beim Düngemitteleinsatz und die Verwendung der Bodenfruchtbarkeit wichtiger denn je – so Geschäftsführer Winfried Müller bei seinen einleitenden Worten.

Ein „strammes“ Programm erwartete die Teilnehmer mit insgesamt fünf Fachvorträgen. So referierte über „Bodenstruktur/Bodenanalyse und Nährstoffeffizienz“ Prof. Dr. Diedrich Steffens von der Universität Gießen/ Institut für Pflanzenernährung. Vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH Hessen), Alsfeld, ging Dr. Marco Schneider in seinem Vortrag der Frage „Bodenfruchtbarkeit im Fokus – An welchen Stellschrauben kann der Landwirt drehen?“ nach. Über die Möglichkeiten einer nachhaltigen Bewirtschaftung im Ackerbau sprach Dipl.-Ing. agr. Anton Stadler (FH) /NU Agrar GmbH entsprechend dem Motto „Heute zu heiß, morgen zu nass“. „Kalkanwendung im Stall und in der Gülle“ stellte Kalk- und Bodenspezialist Dipl.-Ing. (FH) Max Schmidt vor. Abgerundet wurde der Vortragsreigen von Dipl.-Ing. agr. Thomas Arens, Verkauf und Fachberatung Düngekalke mit dem Thema „Die Anwendung bestimmt die Kalkform – die Naturalkalkprodukte der Firma Otterbein“.

Download der Fachvorträge:

HIER gibt es weitere Informationen zu unseren OTTERBEIN-Systemlösungen für die Landwirtschaft.

Vom 08. bis 10. November 2018 findet die diesjährige europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung in Leipzig statt – ein Highlight, auf das wir alle hin fiebern.

Selbstverständlich sind auch wir in diesem Jahr als Aussteller vertreten – Sie finden uns in

Halle 2, Stand D20.

Wir bieten Ihnen Informationen ohne Hektik und Zeitdruck. Unsere qualifizierten Fachleute stellen Ihnen die Neuheiten rund um unsere vielfältigen OTTERBEIN Kalksysteme für die Denkmalpflege vor:

Besonders hervorheben möchten wir auf der diesjährigen denkmal den Romanzement / Natürlichen Schnellzement „PROMPT FIX-ZEMENT“, dessen Exklusiv-Vertrieb wir im vergangen Jahr übernommen haben.

Wir möchten dieses einzigartige Bindemittel in einem hochkarätigen Fachvortrag am Donnerstag, 08. November 2018, 13.30 Uhr, auf der CCL Mehrzweckfläche 4 präsentieren – "Romanzement und NHL – die Bindemittel für die Denkmalpflege".

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Große Resonanz auf OTTERBEIN-Straßenbau-Forum

Zu einem Straßenbau-Forum 'Kalk im Straßenbau' hatte kürzlich die Geschäftsführung der Zement- und Kalkwerke Otterbein in das Werk nach Großenlüder-Müs geladen. Im Blickpunkt standen Fachvorträge von Dr. Sonja Haas vom Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V. und Dr. Oliver Kuhl von Hessen mobil, Wetzlar. Die Moderation hatte Otterbein-Verkaufsgebietsleiter Uwe Heinz inne, der zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland begrüßen konnte.

Dargestellt wurde als Hintergrundinformation, dass das gesamte Netz der Straßen in Deutschland 627.000 Kilometer umfasse. Asphalt sei danach der für den Straßenbau in Deutschland am meisten verwendete Baustoff. Durch unterschiedliche Gegebenheiten komme es, so führte Dr. Haas aus, zu Festigkeitsverlust und weiterhin zu einer stark verkürzten Nutzungsdauer und damit zu höheren wirtschaftlichen Aufwendungen.

Premiere für Straßenbau-Forum: Uwe Heinz mit den beiden Referenten Dr. Oliver Kuhl und Dr. Sonja Haas sowie Dr. Christian Müller (von links).Dass es auch anders geht, haben nach Informationen der Expertin Forschungen gezeigt, so verhindere Kalkhydrat die Quellung von Asphalt. Fazit der Ausführungen ist, dass durch Zugabe von Kalkhydrat eine signifikante Verbesserung der Haftung zwischen Mineralstoffe und Bitumen sowie eine höhere Alterungsbeständigkeit des bituminösen Mörtels und damit eine Qualitätserhöhung des Straßenbaustoffes Asphalt erreicht werden könne.

Dr. Kuhl stellte in seinem Vortrag den Einsatz von Kalksteinmehl in Asphalten und aktuelle Bearbeitungsstände zum Thema Bodenbehandlung vor. Dabei ging er vor allem auf die Wirkung von Kalksteinfüllern/Kalksteinmehlen in Asphalten und auf die Bodenbehandlung inklusive der dazu verwendeten Bindemittel ein. Zudem präsentierte der Experte die dazugehörigen Regelwerke und gab einen Ausblick auf derzeitig laufende Forschungsprojekte. Abschließend informierte Jürgen Stehr, Inhaber des gleichnamigen Unternehmens aus Storndorf, über „staubfreies Einbringen von Kalkhydrat“ im Bereich Straßenbau.Straßenbauform 2018: Begrüßung ZKWO Gebietsverkaufsleiter Uwe Heinz

 

 

 

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